Herbstmenü für sieben Personen


Wunderschöne Tischdeko von T., 
die sich dafür Futterpflanzen aus einem Feld geholt hat

Hier habe ich um eure Vorschläge gefragt - und das ist daraus in einträchtiger Kooperation mit Freundin T. geworden. Wir hatten nur etwa 4 Stunden Zeit für dieses Menü für 7 Personen. Schokobisquit, Fisch, Sorbetmasse, Sonnenblumenpesto hatten wir bereits am Vortag hergestellt. Ich finde, das haben wir ziemlich gut gemeistert! Die Rezepte sind schon unter den Bildern verlinkt oder werden es in den nächsten Tagen (ich habe einen langen Poststau). 

Mini-Wachauer Laberl, Schnittlauchbutter
 Einfach, aber von den Gästen und der kleinen L. besonders geschätzt
Wein: Rose Champagner (Blanc de Noirs, von mir nicht bekanntem Weingut)
 




Die Kombination aus auf Salz und Zucker gebackenen und dadurch sehr aromatischen Roten Rüben mit säuerlichen, fruchtigen Aromen und nussig-bitterem Sonnenblumenpesto war mein Meüfavorit. Es war spannend zu vergleichen, wie ich mit fast identischen Zutaten an einem Wochenende zwei völlig unterschiedliche Gerichte gekocht habe.
Wein: 2009 Riesling Altenberg und
2009 Riesling Scharzhofberger P, beide Van Volxem



Hier war der Fisch der Star. So ziemlich das beste aus Süsswasser, was man bekommen kann. Der Korianderschaum harmonierte gut. Das nächste mal würde ich bei der Beilage weniger Lauch und mehr Erdäpfel nehmen.
Wein: 2007 Grauburgunder "Hochgrassnitzberg", Polz


Alles wunderbar gelungen, nur die Polenta war zu fein und etwas zu weich, da wir sie unter Zeitdruck zubereitet haben. Dafür wurde sie besonders knusprig und schmeckte dadurch auch Polentaskeptikern. 
Wein: 2005 Gevrey-Chambertin "Les Champeaux", Denis Mortet.
Würde ich gerne 1 x im Monat trinken dürfen



An dieser Rezeptur muss ich noch einiges herumschrauben, ist noch nicht ganz rund. Aber Macis-Bavarois ist ein Hammer, das steht fest!
Wein: Champagne Moet & Chandon Nektar Imperial

Kommentare:

  1. Ui, da könnt sich unsere Kochgruppe ne Scheibe von abschneiden.. Bei wöchentlichen Treffen darf es aber wohl etwas rustkaler zugehen.

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  2. auf das rezept der mini-wachauer-laberl warte ich schon sehnsüchtig! lg evelyn

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  3. Dazu braucht man doch nichts mehr zu sagen. Klasse.

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  4. schnick schnack schnuck,
    ihr trefft euch jede woche?

    elyfoody,
    das ist nix besonderes, ganz basic, wirst sehen!
    ich muss allerdings meine posts etwas dosieren, sonst kommt ihr mit dem lesen nicht nach ..

    chezuli,
    ich lese es aber schon gerne :-)
    danke!

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  5. Das Menü hört sich ganz toll an Eline! Den Huchen hab ich erst vor zwei Jahren für mich entdeckt, find ihn aber auch erstklassig.

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  6. Ich warte schon sehnsüchtig auf das Bavaroise-Rezept; meinst Du, Du kriegst es demnächst hin? Dann könnte ich damit auch glänzen, wenn wir am 29.10. Gäste bekochen.

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  7. daniela,
    ein wunderbarer fisch!

    susa,
    ich hab das rezept schon geschrieben und schalte es dirse woche frei.

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  8. Jede Woche, es sei denn, es ist Urlaubszeit. Allerdings sind wir inzwischen von 12 auf 8 Personen reduziert, passt in meiner kleinen Küche aber auch besser.

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  9. Das ist wahre Kochverrücktheit!

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  10. Es ist nicht so verrückt wie es scheint, immerhin kocht immer abwechselnd einer. Die restlichen Wochen kann man sich dann nach Herzenslust durchschlemmen.

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  11. Liebe Eline,

    ich bin so froh, daß ich gerade Deinen Blog "rückwärts" lese, sonst wäre mir dieses wunderbare Herbstmenü entgangen. Davon lasse ich mich gerne inspirieren.

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  12. bushcook,
    freit mich, wenn du dich von mir inspirieren laesst!

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  13. Und dieses Menü für 7 Personen!? Alle Achtung! Bunt und abwechslungsreich - ich finde es toll wie schön du Früchte in fast jeden Gang eingebunden hast. Die Wachauer Laberl erinnern mich ein wenig an Pogatschen aus Ungarn - nur dass die Laberl weniger bzw. kein Fett im Vergleich zu den Pogatschen haben. Dafür aber wohl um sehr mehr Kruste ;)

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  14. Robert,
    wir haben zu zweit gearbeitet und sind ein eingespieltes Team. Da geht das schon sehr gut und ohne Stress.
    Pogatschen kenn ich nicht, aber köstliche Grammelpogatscherl aus dem Burgenland, die sicher ungarische Vorfahren haben und ganz köstlich und fett sind ;-)

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