Himbeertarte mit Tahitivanille

 Ungeduldig habe ich die Himbeertarte schon lauwarm portioniert, daher bekommt sie keinen Schönheitspreis. Nach einer Stunde Rastzeit war sie aber genau richtig in der Konsistenz.

An diesen regnerischen Herbsttagen überkommt mich eine unbändige Lust auf Kuchen mit Früchten. Und es schadet auch nicht, wenn das Backrohr etwas Wärme in die Küche bringt. So gab es kürzlich nach dem Büro eine schnelle Himbeertarte. Den Guss mit Tahitivanille habe ich einfach so nach Gefühl zusammengerührt und er schmeckte besser als alle bisher probierten. Daher habe ich ihn rekonstruiert und notiert. Durch die Zugabe von Magertopfen ist der Guss nicht allzu üppig und bekommt eine feine Konsistenz, nicht ganz so puddingartig wie manche übliche Eiercremen.

 


Himbeertarte mit Tahitivanille:
Zutaten für eine kleine Springform (20 cm DM):

Boden:
selbstgemachter Blätterteig (ich hatte noch ein Stück im TK)
oder
klassischer 1,2,3-Mürbteig oder bretonischer Mürbteig

Guss:
200 ml Obers (Creme Fraiche würde auch passen)
150 g fein passierter Magertopfen
2 Eier
1 Eigelb
3 gestrichene EL Maizena (oder anderes Stärkemehl)
3 - 4 EL Zucker (nach Geschmack)
Mark einer Tahitivanilleschote
geriebene Zitronenschale
1 EL Himbeerschnaps (optional)

1 Tasse Himbeeren (oder andere beliebige Früchte)

Zubereitung:
Den Tortenboden sehr dünn (2 mm) ausrollen und in der gefetteten Form blind mit 180 (Mürbteig) oder 200 Grad (Blätterteig) fast fertig backen. Temperatur im Backrohr auf 160 Grad reduzieren. Für den Guss alle Zutaten mit dem Schneebesen (nicht mit dem Mixer) kurz und gründlich verrühren. Auf den Boden giessen. Nur eine dichte Springform verwenden, sonst könnte der Guss auslaufen!  Himbeeren aufsetzen. Langsam fertig backen, bis die Masse am Rand leicht gebräunt und gestockt ist, aber in der Mitte noch ganz leicht bei Bewegung wackelt.

Kommentare:

  1. Das nenne ich doch mal eine präzise Backeinleitung, mit der können sogar Anfänger wie ich was anfangen: "... in der Mitte aber noch ganz leicht bei Bewegung wackelt..." Oder ist das mein Bauch nach Verspeisen Deiner Himbeertarte? ;-)

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  2. Sieht wirklich wunderbar aus. Fast schon ein Käsekuchen... Hier im Norden ist es recht schwierig echten Topfen zu bekommen. Ich bin froh inzwischen die kleine Hasenfleet Molkerei entdeckt zu haben.

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  3. Sabine,
    wenns wackelt, ist der Kuchen saftig ;-)

    Andreas,
    ich wuerde Ricotta + einen Spritzer Zitronensaft als Ersatz fuer den Magertopfen nehmen.
    die Tarte schmeckt nicht wie ein Kaesekuchen, dazu ist die Topfenmenge zu gering.

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  4. Hallo Eline,
    ich finde im Gegenteil das Foto richtig schön und authentisch - ich möchte sofort kosten von deiner Tarte!

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  5. hast eh recht, kuechenschabe. so ungeschoent, das hat was i. g. zu gestylten fotos.

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  6. OH WOW - das klingt herrlich. Das werd ich SOFORT heute nach der Arbeit nachmachen. Das könnte mein neuer Favorit werden!!!

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  7. Tami,
    gutes Gelingen - bin wahrscheinlich etwas spät dran!

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